GWK stärkt Forschungsdatenmanagement und KI-Hochleistungsrechnen an Hochschulen

Die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz (GWK) hat am 10. Juli wichtige Entscheidungen zur Weiterentwicklung zentraler Forschungsinfrastrukturen in Deutschland getroffen. Im Fokus stehen die Nationale Forschungsdateninfrastruktur (NFDI) sowie das Nationale Hochleistungsrechnen an Hochschulen (NHR).

Für die Nationale Forschungsdateninfrastruktur wollen Bund und Länder im Zeitraum von 2029 bis 2038 gemeinsam jährlich bis zu 98,7 Millionen Euro bereitstellen. Ziel ist es, die NFDI als zentrale Anlaufstelle für das Forschungsdatenmanagement in Deutschland weiter auszubauen. Unter dem Leitbild einer „One NFDI“ sollen bestehende Angebote stärker vernetzt, gemeinsame Standards etabliert und Forschende beim Umgang mit Forschungsdaten noch gezielter unterstützt werden.

Darüber hinaus hat die GWK beschlossen, die Förderung des Nationalen Hochleistungsrechnens an Hochschulen (NHR) im Jahr 2027 – wie bereits in den Vorjahren – mit bis zu 62,5 Millionen Euro fortzuführen. Zusätzlich stellt der Bund aus dem Sondervermögen „Infrastruktur und Klimaneutralität“ in den Jahren 2026 bis 2030 bis zu 30,7 Millionen Euro bereit. Mit diesen Mitteln sollen die Kapazitäten für KI-gestütztes Hochleistungsrechnen an Hochschulen gezielt ausgebaut werden. Den Betrieb der zusätzlichen KI-Infrastruktur übernehmen vorrangig die Sitz- und Trägerländer der jeweiligen NHR-Zentren.

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