Versunkene Schätze

Unsichtbares Akkordeon
 

Testbild

Sandy’s stürmische Art war nicht hilfreich bei dem Versuch, die kleinen Plagegeister besser zu verstehen.

Auflösung
 
Leslie Vosshall, eine Neurobiologin an der Rockefeller Universität in New York, hatte im Keller ihres Privathauses einen Server für die Speicherung ihrer Forschungsdaten eingerichtet. In Folge von Hurricane Sandy im Jahr 2012 wurde ihr Keller überschwemmt und beinahe wären ihre gesamten Daten zu einem Mosquito-Genom Projekt verloren gegangen.

Die Geschichte zeigt, dass unerwartete Ereignisse und Katastrophen wie Wirbelstürme oder Brände die Datenspeicher an einem Standort schnell gefährden können. Dabei sind private Wohngebäude meist schlechter gegen solche Ereignisse gesichert als spezialisierte Gebäude (z. B. Rechenzentren) und Daten sollten wenn möglich nicht in den privaten Räumlichkeiten gelagert werden. Generell sollten entsprechend der 3-2-1 Regeln immer 3 Kopien der Daten auf 2 unterschiedlichen Speichermedien existieren. Eine der Kopien sollte dabei an einem externen Standort aufbewahrt werden, damit bei größeren Katastrophen an einem Standort nicht alle Kopien der Daten zerstört werden.

 
Quellen: