Keine gute Tat bleibt ungesühnt

Unsichtbares Akkordeon
 

Testbild

Hätte er es liegen gelassen und nicht eingesteckt, wäre er der Attacke entgangen.

Auflösung
 

Wissenschaftler der Universität Illinois führten einen Versuch durch, um herauszufinden, inwieweit Menschen unbekannte USB-Sticks, die sie auf der Straße finden, an ihren Computer anschließen.

Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass die Mehrheit der Sticks innerhalb kurzer Zeit aufgehoben und in vielen Fällen auch auf die Inhalte zugegriffen wurde. Eine Datei auf den Sticks erlaubte es den Wissenschaftlern in Erfahrung zu bringen, wann die USB-Sticks ausgelesen wurden und auf welche Dateien zugegriffen wurde. Obwohl auch Neugier eine Rolle spielte, wollte ein Großteil der Leute, die den USB Stick mitgenommen hatten, die Identität des Besitzers ermitteln, um den Stick zurückzugeben. Die Autoren der Studie stellten außerdem fest, dass nur wenige der Versuchspersonen Vorsichtsmaßnahmen beim Öffnen der Inhalte ergriffen hatten. Es ist nicht schwer sich vorzustellen, dass ähnliche Methoden wie bei diesem harmlosen Angriff zu Forschungszwecken, auch leicht von wirklichen Kriminellen angewendet werden können.

Das Beispiel zeigt gut, wie wichtig der richtige Umgang mit fremden Speichermedien ist um Angriffe auf den eigenen Computer zu vermeiden. Andererseits zeigen die Ergebnisse der Studie auch, dass verlorene Datenträger in vielen Fällen von den Findern durchsucht werden und somit potentiell sensible Daten für nicht autorisierte Personen zugänglich sind. Daher sollten externe Speichermedien (z.B. USB-Sticks und Festplatten), die sensible Daten enthalten, immer mit einem Passwort geschützt und/oder verschlüsselt werden.

 

Quellen: